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Datenbank Betriebsvereinbarungen



Thema: Trendbericht: Betriebliche Weiterbildung

1.3 Digitalisierung der betrieblichen Bildung: E-Learning und Wissensmanagement
1.3.2 Lern-Management-Systeme

Es gibt hierzu 6 Textauszüge

Textauszug: Vereinbarung Maschinenbau 2014
E-Learning ist in unterschiedlicher Form geeignet, Lernprozesse zu unterstützen. Grundsätzlich kann man folgende Formen des Lernens unterscheiden, bei denen sich je nach Vorwissen der Lerner E-Learning eignet oder nicht.
Lernen, das überwiegend auf Fakten-Aneignung konzentriert ist (z. B. Produktschulung, Vokabeln): Es handelt sich um wenig störanfällige Lernprozesse, die sich gut durch E-Learning unterstützen lassen. Das E-Learning kann am Arbeitsplatz stattfinden.
Lernen, das eine Verknüpfung weniger Inhalte ohne Berücksichtigung von komplexen Wechselwirkungen erfordert (z. B. Gesprächsleitfaden für Kundengespräche, Excel für Anfänger): E-Learning eignet sich teilweise je nach Vorwissen der Lerner.
Lernen, das eine Verknüpfung von Inhalten erfordert, die in einer starken Wechselwirkung miteinander stehen (z. B. erstmalige Anwendung von betriebswirtschaftlichem Grundwissen auf ein Fallbeispiel, Excel für Fortgeschrittene): E-Learning eignet sich teilweise je nach Vorwissen der Lerner. Der Lernprozess kann störanfällig sein und ist damit nur teilweise für den Arbeitsplatz geeignet.
Lernen, das sich auf Übungen zu Verhaltensthemen konzentriert (z. B. Rhetorik): Hier eignet sich E-Learning meist nur in Verbindung mit einem Präsenztraining z. B. zur Vor- und Nachbereitung als sogenanntes "Blended Learning".
Lernen, das medienbasiert Interaktionen mit präsenten anderen Personen erfordert (z. B. Lernen in virtuellen Klassenräumen): Hier eignet sich E-Learning, jedoch nur an Lernplätzen, die vor Störungen weitgehend geschützt sind.
HBS-Datenbank-Nr: 020210 /57
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