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| 1.4 | Ansparen auf Langzeitkonten |
| 1.4.3 |
Ansparen von Langzeitkonten durch Geldwerte und Zeitwerte
Es gibt hierzu 11 Textauszüge |
| Textauszug: Vereinbarung Elektro 2015 |
| Ansparung Die Ansparung erfolgt in der Weise, dass definierte Entgeltbestandteile nicht zur Auszahlung angewiesen werden, sondern stattdessen einbehalten werden. Die einbehaltenen Werte werden im Rahmen einer Wertguthabenvereinbarung in ein "Zeitwertkonto" überführt. Der Beschäftige kann wählen, mit welcher "Anspargeschwindigkeit" er die Freistellung herbeiführen möchte: - Modell "schnell": Arbeitsphase und Freistellungsphase sind gleich lang - Modell "austariert": die Arbeitsphase ist doppelt so lang wie die Freistellungsphase - Modell "langsam": die Arbeitsphase ist dreimal so lang wie die Freistellungsphase Aus der Anspargeschwindigkeit, die das Verhältnis von Arbeitsphase zu Freisteilungsphase bestimmt, ermittelt sich das Entgeltniveau für die Ansparung: Anspargeschwindigkeit: Schnell (1:1), Austariert (2:1), Langsam (3:1) Dauer Arbeitsphase (in Kalendermonaten: 1 bis 12, 2 bis 24, 3 bis 36 Dauer Freistellung (in Kalendermonaten): 1 bis 12, 1 bis 12, 1 bis 12 Entgeltniveau in der Arbeitsphase: 50 %, 66,66 %, 75 % Entgelt in der Freistellung (bzw. Entgeltniveau): Wertguthaben (oder Entgeltniveau der Arbeitsphase) Die Differenz aus dem Entgeltniveau der Ansparphase und dem 100-%-Entgelt bildet die Ansparsumme. Die diesem Differenzbetrag zugrunde liegende Zeit ist nicht als Mehrarbeit zu betrachten. Als Mehrarbeit gelten nur diejenigen Zeiten, die auch vor der Vereinbarung nach dieser Konzernbetriebsvereinbarung als Mehrarbeit zu zählen waren. Die Ansparsumme wird gestundet und einem gegen Insolvenz des Arbeitgebers gesicherten Zeitwertkonto zugeführt. |
| HBS-Datenbank-Nr: 030200 /2888 |
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